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Bochum

Bochum ist eine kreisfreie Stadt im Regierungsbezirk Arnsberg und das Zentrum des mittleren Ruhrgebiets im Land Nordrhein-Westfalen. 1905 überschritt die Einwohnerzahl erstmals die 100.000-Grenze. Heutzutage ist Bochum mit knapp 380.000 Einwohnern die sechstgrößte Stadt des Landes.

In den 50er Jahren galt es die vom zweiten Weltkrieg stark zerstörte Stadt wieder aufzubauen und ihr ein neues Gesicht zu verleihen. Durch Flachdächer, die auf alle Neubauten angebracht wurden, entstand eine einheitliche Dachlandschaft. Die Innenstadt zeichnen die repräsentativen Geschäfts-und Verwaltungsgebäude, Banken, Fußgängerzonen und zahlreiche Grünanlagen aus. Auch das etwas abseits der Flaniermeilen und Einkaufszentren befindliche „Bermuda-Dreieck“, all die Bistros, Restaurants, Kneipen, Bars und Discotheken, ziehen viele Besucher an. Ein weiterer Blickfang ist der 1957 fertiggestellte Hauptbahnhof, der zu den berühmtesten Bahnhöfen der bundesdeutschen Bahnhofsarchitektur der Nachkriegszeit zählt.

Ebenfalls zum Stadtbild Bochums gehört das von der Ferne wie eine Krone aussehende Auditorium maximum, der Mittelpunkt des 4,5 Quadratkilometer großen Universitätsgeländes der Ruhr-Universität, das täglich von mehr als 33.000 Studenten, rund 450 Professoren und über 4.000 Mitarbeitern bevölkert wird. Der drittgrößte Arbeitgeber Bochums legte seit seiner Eröffnung 1965 besonderen Wert auf Chancengleichheit, Interdisziplin und Praxisbezug, wodurch von Anfang deutlich mehr Arbeiterkinder als an anderen Universitäten hier studierten. Die Ruhr-Universität kann jedem Vergleich innerhalb Europas standhalten und besticht durch Exzellenz in der Forschung und vielfältige internationale Kontakte.

War die Großstadt früher im Bergbau tätig, so ist sie nun zur Dienstleistungsmetropole geworden.

Doch haben sie ihre Vergangenheit nicht vergessen.1930 wurde beschlossen ein „Deutsches Bergbau-Museum“ zu errichten um der Öffentlichkeit die technische Entwicklung des Bergbaus von Beginn an bis heute im wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Umfeld zu zeigen. Rund 400.000 Besucher im Jahr strömen zum bedeutendsten Fachmuseum seiner Art um die Entwicklung der verschiedenen Bergbausparten, wie Kohle, Braunkohle, Metall- und Eisenerze, Erdöl, Erdgas, und die Arbeitsweisen im Meeresbergbau anhand von Originalmaschinen und -geräten, Modellen, Schautafeln, Übersichtskarten, Mineralien- und Gesteinssammlungen und auch Exponaten der Kunstgeschichte zu studieren. Außerdem gibt es noch andere besondere Attraktionen, wie das authentisch angelegte Anschauungsbergwerk, 15 bis 20 Meter unter dem Museumsbau. Um nur eine zu nennen.

Ein weiteres renommiertes Museum ist das Eisenbahnmuseum an der Ruhr in Bochum-Dahlhausen, mit 180 Schienenfahrzeugen von 1853 bis heute, eines der größten seiner Art in Deutschland. Zahlreiche Dampf- und Dieselloks, Waggons, sowie Stellwerks- und Signalanlagen geben einen guten Einblick in die deutsche Eisenbahngeschichte. Auch ein Speisewagen des Orient-Express ist Teil der Ausstellung. Außerdem bietet das Museum Besuchern zu einem begrenzten Zeitraum mit dem Museumszug auf einer festgelegten Strecke eine Fahrt an.

Zwar nicht auf Schienen, aber dafür auf der Bühne gaben die Inlineskater fahrenden Tänzer des Musicals Starlight-Express von Andrew Lloyd Webber am 12. Juni 1988 in der Starlight-Halle ihre Premiere. In nur 13 Monaten wurde die Halle fertiggestellt und ist mit aufwändiger Licht- und Tontechnik ausgestattet. Leuchtstofflampen, die in den Boden eingelassen wurden, simulieren Gleise.

Bochum den, 26.06.2016

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